SEI DOCH, WER DU EH SCHON BIST

Brene Brown sagt, „true belonging does not require you to change who you are, but to be who you are.“

Super. Das sind gute Nachrichten!

Aber was bedeutet das eigentlich? Wie geht dieses „be, who you are“? Wie ist man das, was man eh schon ist?

Alle Welt will sich doch verändern?!

Können wir uns zu unserem natürlichen, authentischen Selbst „hin-verändern“? Das würde Brenes Aussage ja irgendwie widersprechen…

 

Ich glaube ja, an sich wollen wir uns garnicht (!!!) verändern – zumindest nicht so, wie wir das momentan betreiben. Eigentlich wollen wir, dass jemand kommt und sagt: „Baby, du bist genau richtig, wie Du bist. Alles ist gut. Relax.“

Deswegen hör mir jetzt mal genau zu: „Baby, du bist genau richtig, wie Du bist. Alles ist gut. Relax.“

Was machen wir aber jetzt mit diesem offensichtlichen Paradox? Wir spüren doch, dass sich etwas verändern muss, dass wir nicht ganz frei sind, nicht ganz glücklich, dass im Kern was brodelt.

Ich glaube gleichzeitig, dass in diesem Wunsch nach Veränderung durchaus ein sehr wahrer Kern liegt. Es ist die tiefe Sehnsucht, nach uns selbst. Nach unserem natürlichen Selbst. Nach echt sein. Authentisch sein. Einfach ich sein.

Aber wie? 🤷‍♀️

Ein erster Schritt, ist anzuerkennen, dass DAS, was wir verändern wollen, DAS „Ich muss anders sein, als ich eh gerade bin“ ist.

Was wir wirklich loslassen wollen, ist die Tatsache, dass wir meinen, irgendwie anders sein zu müssen, als wir es eh schon sind.

Wir wünschen uns Erlösung vom dem, was NICHT WIR SIND. Und was wir nicht sind, ist eben dieses Streben nach einem „vermeintlich perfekten Selbstbild“, nach einer Idee von uns, die sich mit jedem Schritt, den wir darauf zugehen, zwei weitere Schritte von uns entfernt.

Was WIR NICHT SIND, ist eine Idee von uns, die es erst zu „erreichen“ gilt. Die irgendwo in der Zukunft winkt und auf uns wartet (falls sie wartet… das ist eine andere Frage).

Entschuldige diese eventuell etwas kryptisch anmutende Ausdrucksweise. Aber es ist gar nicht so leicht, dieses Paradox auf den Punkt zu bringen, es an die Wand zu nageln, so dass es nicht mehr entkommen kann, aber wir möglicherweise ihm.

Ich finde gerade immer mehr Fokus, darüber, was ich mit meiner Arbeit ermöglichen möchte und ERMÖGLICHEN KANN, weil es bereits in mir Realität ist und immer mehr erblüht.

„Sei doch, wer Du eh schon bist!“ trifft das Ganze auf den Punkt.

Oder, um im Brene-Brown-Wording zu bleiben: “Being yourself, does not require you to change who you are, but to be who you are. Who you already are and who you always have been.”

 

Es ist ein grundlegendes Paradox, dass Dich, sobald Du es löst, erlösen wird. In der Lösung dieses Paradoxes liegt eine grundlegende Befreiung, die Dir niemand mehr nehmen kann.

Für diesen Weg öffne ich die Tür.

Durch mich. Denn ich lebe, dass es möglich ist.

Sei doch, wer Du eh schon bist.
Und entdecke Dich dadurch jeden Tag aufs Neue.

Herzlich Willkommen
Der Weg ist frei

💓